Interview: elias (part 1)


Hey guys,
today I've got some quite different content for you.
Yeah, it's an interview but in German.
But don't worry, if you scroll down you'll find a translation. ;)

Hallo Leute,
ich werde wohl immer eine Weile brauchen, mich auf's Deutsch schreiben umzustellen,
aber gut.
Letzte Woche war ich in Berlin und habe dort Elias, Max und Adrian von der Band elias zum Interview getroffen.
Das ganze fand statt im RioGrande, direkt an der Spree und ich möchte mich noch ganz herzlich bei dem super netten Team bedanken! Wenn ich mal wieder in Berlin bin, komme ich gerne nochmal vorbei! 

Die Band elias besteht aus:
Elias Hadjeus (Gesang, Gitarre)
Adrian Pfeil (Schlagzeug)
Max van Dusen (Gitarre)
Ondrej Homola (Bass)
Johannes Schmidt (Keyboard)

Die Band elias gibt es schon ein ganzes Weilchen. Die fünf Jungs machen deutsche Popmusik und sie machen das ziemlich gut. 
Mit Texten, die Geschichten erzählen und Melodien die so richtig ins Ohr gehen (und dort auch eine Weile bleiben) haben Elias, Adrian, Max, Ondrej und Johannes geschafft, ihren eigenen Sound zu finden und schon mit ihrer EP "Kaputt" zu überzeugen.

Lernt mehr über die Jungs und findet heraus, was sie über Tokio Hotel, Wohnzimmerkonzerte, Didgeridoos und noch mehr zu sagen haben.
 


house in the sand: Also zum Anfang wäre es ganz nett, wenn ihr mal erzählen könntet, wie ihr zusammengefunden habt!

Elias: Das ist eine relativ lange Geschichte. Ursprünglich sind wir ja alle Köpenicker Atzen und haben in ganz verschiedenen Bands gespielt zu der Zeit und man kannte sich halt untereinander. Adrian war damals in einer ziemlich coolen Punkband, Max in einer Hip Hop-Combo und ich hatte eine Psychedelic Country-Band.
Und dann hab ich irgendwann beschlossen noch was ganz anderes zu machen, mit richtig coolen Musikern, die alle die Zugpferde in ihren Combos waren.
Praktisch eine Supergroup der Köpenicker Bands zu machen.
Und das war dann ‚elias and the animals orchestra‘. Max kam zu einer Probe und meinte „hier, ick hab hier jemand mitgebracht, der spielt Didgeridoo“, und der hieß Didgi und hat dann für fast 3 Jahre bei uns gespielt.
Es war ziemlich cool. Wir hatten auch noch eine Sängerin und haben so alle zusammengefunden und sind alle ziemlich durchgedreht und haben Musik gemacht und jetzt sind wir hier.

house in the sand: Ihr hattet also auch viele verschiedene Einflüsse.

Elias: Ja ganz viele, jeder wollte seins reinbringen. Max hat ganz viel Jazz gespielt früher und Adrian war in der Pop-Rock Schiene und ich wollte immer das machen, was am kompliziertesten war.
Dann hatte alles  einen Ethno-Touch weil ständig noch ein Didgeridoo rumgetrötet hat aber das waren schon Popsongs. Und in jedem Song steckten fünf Popsongs komprimiert in einen.




house in the sand: Sehr cool!
Ich hab euren Blog gelesen und bin auf das Lukas Graham Konzerterlebnis gestoßen. Ihr wart als Supportact geplant, aber musstet dann ein volles Set spielen.
Wie war das für euch?


Elias: Den liest irgendjemand? Wie geil ist das denn?!
Ja; also wir hatten die Gelegenheit dazu, muss man ja eher sagen. Die Leute waren alle schon in der Venue und 20 Minuten vorher kam die Ansage, dass Lukas nicht kann, weil er krank ist. Und da waren die Leute ja schon da und dann haben wir gedacht, wenn schon denn schon.
 Wir waren auf eine halbe Stunde vorbereitet aber haben dann fast 1,5 Stunden gespielt.
Echt richtig viele Leute sind geblieben.
Wir haben dann nach dem dritten Lied gefragt „freut ihr euch auf Lukas Graham?“
Und alle so „jaaaa!“ und wir so „Ey geil, der kommt heut gar nicht.“
Und dann waren wir richtig happy, dass wirklich noch super viele Leute da waren. Es war eine richtig lustige Sache.

house in the sand: Und mit wem würdet ihr noch gerne auf Tour gehen?
Welchen Künstler würdet ihr euch da gerne schnappen?

Adrian: Clueso. Ich würde sehr gerne mit Clueso auf Tour gehen.
Elias: Coldplay, Coldplay wäre cool.
Adrian: Casper.
Max: Tokio Hotel würde ich auch gerne begleiten.
Adrian: Kannst du Tokio Hotel mal bitte begründen?
Max: Naja, sie sind einfach krass. Und es hat ziemlich viele Leute im Publikum, die so jung sind, dass sie nicht grölen können sondern nur kreischen.

house in the sand: Und ich hab sogar noch weitergelesen, auf eurem Blog: ihr habt Wohnzimmerkonzerte gespielt! Wie kommt man auf so eine Idee?

Elias: Das war eine Schnapsidee!

Adrian: Ja, wirklich! Ich glaube die Hauptidee entstand bei unserem Management, Manta Ray. Weil wir gesagt haben, wir sind noch mitten in der Produktion und machen unser erstes Album fertig, aber wir wollen spielen und wollen den Leuten etwas geben, um die Wartezeit zu überbrücken.

Und dann hatten wir diese Schnapsidee zu diesen Wohnzimmer-Akustik-Trips zu fahren.


house in the sand: Und wie war die Erfahrung? Kannten euch alle Leute?

Elias: Uns kannten in der Regel zwei Leute, die Veranstalter. Die haben dann alle ihre Freunde eingeladen und das war echt cool. Wir kannten die Leute ja nicht.
Man kannte die vielleicht von einem Konzert, hat schon mal mit denen geredet, aber man merkt sich ja nicht alle Namen von allen Leuten, mit denen man auf der Tour geredet hat.

Wir sind dann ins Auto gestiegen und wussten überhaupt nicht, was uns erwartet.
Es gab die verschiedensten Szenarien – von einer riesigen WG-Party, bei der alle verkleidet waren, also einer Motto-Party, nur wir wussten nicht Bescheid, bis hin zu ganz jungen Leuten, die dann Pizza und Kuchen hatten.

Es war alles dabei und man wusste nie, was einen erwartet und es war beeindruckend, so viele Lebensentwürfe mitzubekommen, in so kurzer Zeit. 

house in the sand: Und generell; wie würdet ihr eure Konzerte beschreiben? Was erwartet einen, wenn man euch live sieht? Feuerwerke?


Adrian: Auch! Je nach dem, was wir spielen. Die Akustiksachen haben Intimität.
Aber ich glaube, es ist eine kleine Reise, auf die man sich begibt. Jeder Song ist anders und hat eine andere Farbe. Und im Idealfall wirst du, wenn der Song anfängt, in eine Emotion geschmissen, begibst dich auf die Reise, Song ist zu Ende und du kannst den nächsten Song beginnen.


Ich glaube, es ist sehr spannend dieses Ereignis live zu erleben.


Elias: Es kommt darauf an, welches Konzert von uns man besucht. Wir spielen viel Akustik und auch oft mal als Support bei anderen und da spielen wir dann die 7 krassesten Songs.

Aber wenn man es streckt, auf ein eigenes Konzert, wird das ein ziemlich krasser Film.


house in the sand: Gibt es bei euch einen Songschreiber?



Elias: Ja, das machen Max und ich zusammen.


house in the sand: Dann erzählt doch mal, gab’s einen richtig verrückten Ort, an dem ihr je eine Idee hattet?


Elias: Wir haben einen ganz magischen Ort!
  .....

Und wenn ihr erfahren wollt, was das für ein magischer Ort ist, dann kommt doch morgen nochmal ins house in the sand. :)

Um die Links der Jungs zu finden, überspringt einfach die Übersetzung und scrollt runter. 




___________________

Translation:

Hey guys,
last week I've been to Berlin and met Elias, Max and Adrian from the band elias for an interview. 
It all happened at RioGrande, an amazing restaurant next to Berlin's river Spree.
I want to thank the whole team for being absolutely lovely and I can't wait to visit the restaurant again some time soon.

The band elias consists of:
Elias Hadjeus (vocals, guitar)
Adrian Pfeil (drums, percussion)
Max van Dusen (guitar)
Ondrej Homola (bass)
Johannes Schmidt (keys)

The band elias has been existing for quite a while now. The five guys play German pop music and they do that very well.
With lyrics that tell stories and melodies that find their ways into your brain (and stay there for a while) Elias, Adrian, Max, Ondrej and Johannes created their own sound and already impressed with their EP "Kaputt"

Learn more about the guys and find out what they have to say about Tokio Hotel, living room concerts, didgeridoos and more.

house in the sand: To start off it would be quite lovely if you told us how you got together!

Elias: That's a pretty long story! Originally we're all from Köpenik and all played in different bands at that time but we knew each other.
Adrian was in a pretty cool punk band, Max played in a hip-hop combo and I had a psychedelic country band. 
At some point I decided I wanted to do something else with all those cool musicians that were the leaders of their bands, practically a super group of the Köpeniker bands.
And that was 'elias and the animals orchestra'. Max once arrived at band practice and said 'alright, I've got someone who plays the didgeridoo' and his name was Didgi and he played the didgeridoo for almost three years.
It was pretty cool. We also had a singer and all found together and now we're here.

house in the sand: That means you've had tons of different influences.

Elias: Yes, Max used to play jazz, Adrian played pop-rock music and I've always wanted to do what's most difficult to do.
Everything had some kind of ethno touch because there was this didgeridoo but we've always played pop songs. And each pop song consisted of five pop songs mixed into one.

house in the sand: Very cool!
I read your blog and found out about the Lukas Graham concert. You were supposed to support him but had to play a full set. What was that like for you?

Elias: Somebody reads our blog? How cool is that?!
Well yeah, we had the opportunity to do that. The people were already at the venue and 20 minutes before stage time we got the call that Lukas wouldn't be able to play because he was ill.
But the people were there so we just thought 'let's do it!'. 
We were prepared to play 30 minutes but ended up playing 90 minutes and so many people stayed!
After the third song we asked "Are you looking forward to see Lukas?" and everyone went like "yeaaaah" and we just replied "Awesome! He won't be here today!"
But so many people stayed and that made us really happy. It was fun!

house in the sand: And who else would you like to tour with? Which artists would you like to take on tour?

Adrian: Clueso. I would like to tour with Clueso.
Elias: Coldplay, Coldplay would be cool.
Adrian: Casper.
Max: I'd like to support Tokio Hotel.
Adrian: Could you please explain why Tokio Hotel?
Max: Well, they're extreme. And there a tons of people in the crowd who are so young they can't bawl but scream.

house in the sand: And I even read further on your blog: you played living room gigs. How did you get that idea?

Elias: That was a crazy idea!
Adrian: Yeah, really! I think the main idea came from our management, Manta Ray. Because we said we're in the middle of recording our album but want to give them something to kill some time.
And there was the idea of playing living room gigs.

house in the sand: And how has it been? Did everyone know you?

Elias: Most of the times only two people knew us, the ones who organized the gig. They invited their friends and that was cool because we didn't know them.
We knew some from concerts and have talked to them before but you don't remember every person's name you talked to. 
So we got into the car and had no idea what was going to happen. 
And there were the most different scenarios - from a massive flat-sharing community party where everyone was dressed up except us, to some very young people with pizza and cake. 
You never knew what was going to happen next and it was really impressing to see so many ways of living in such short amount of time.

house in the sand: And in general - how would you describe your concerts? What can one expect when seeing you live? Fireworks?

Adrian: As well. It depends on what we're playing. The acoustic stuff is really intimate. 
But I think it's a little journey you're going on. Every song is different and has another colour. And in the best case you're thrown into an emotion when the songs starts, go on a journey and when the song is finished you start another one.
I think it's quite interesting to experience that live.

Elias: It really depends on what gig you're going to see. We play a lot of acoustic and also support a lot of artists where we only get to play the seven biggest songs.
But if you stretch it out into our own concert, it's going to be an extreme film. 

house in the sand: Is there a songwriter in the group?

Elias: Yeah, that's Max and me.

house in the sand: Alright, then please tell us - was there any crazy place where you've gotten an idea for a song?

Elias: We've got a magical place!

..... 
And if you'd like to know what kind of magical place that is, make sure to visit house in the sand once again tomorrow. 


elias online:
Website

Facebook
Twitter


Thank you for reading!


0 Comments:

Post a comment

Let me know what you think! :)